Gruppen & Kontingente

In unserer Kita betreuen wir 50 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren, wobei es sich je zur Hälfte um 35- und 45-Stunden-Kontingente handelt.

Wir stellen Plätze für Kinder mit unterschiedlichen Förderbedarfen bereit. (Inklusion)

Die Kinder werden bei uns in drei Stammgruppen betreut:

In unserer Nala-Gruppe, den Erdmännchen, werden die Null- bis Zweijährigen betreut. Die Kupa-Gruppe, unsere Koalas, ist die Gruppe unserer Zweieinhalb- bis Vierjährigen. Und die Fünf- und Sechsjährigen Forscherhaus-Zwerge fühlen sich in der Ituk-Gruppe, der Walross-Gruppe wohl.

Diese Aufteilung in diesen Stammgruppen ermöglicht es, die einzelnen Kinder nachhaltiger durch spezifische Aktivitäten und Bildungsangebote zu fördern, da sie im Gegensatz zu Kindern in stärker altersgemischten Gruppen auf einem eher vergleichbaren Entwicklungsstand sind. Es können weitgehend dieselben Spiele, Experimente, Geschichten, Lieder, technischen Arbeiten oder Gesprächsthemen aufgegriffen werden.

Die Inhalte entsprechen den Bedürfnissen und Interessen nahezu aller Kinder, so dass kein Kind über einen längeren Zeitraum unter- oder überfordert wird.

Darüber hinaus bieten Jahrgangsgruppen weitere Vorteile:

  • Gleichaltrige Spielpartner
    Spielpartner werden von Kindern meist im selben Alter gesucht. Nur selten sind z.B. ein Drei- und ein Sechsjähriger feste Spielpartner. Wenn dies aber doch so ist, dominiert meist das ältere Kind: es lässt dem Jüngeren wenig Zeit zum Forschen und Experimentieren und nimmt viele Dinge, die das jüngere Kind sich selbst erarbeiten könnte und sollte, vorweg. Im Spiel mit Gleichaltrigen werden Spiele zudem oft eigenaktiv zu komplexeren Formen weiterentwickelt.
  • Übergang in die Schule
    Durch unsere Gruppenaufteilung kann gerade auch der Übergang in die Schule erleichtert werden, indem in der Ituk-Gruppe spezielle Aktionen und Projekte gezielt auf den Wechsel stattfinden. Das Ziel ist es, den Kindern vor allem Mut und Selbstvertrauen für den Wechsel zu mitzugeben und ihnen die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen.

Selbstverständlich werden den Kindern vielfältige Begegnungsmöglichkeiten geschaffen. So erfahren sie nicht nur, dass sie alle zusammen die „Forscherhaus-Zwerge“ sind, sondern insbesondere der Übergang in die nächste Gruppe wird von uns langfristig und sehr bedacht vorbereitet:

Gut ein halbes Jahr vor dem Wechsel in die nächste Gruppe starten wir mit unseren so genannten „Wechslertagen“.  So besuchen die Nalas gemeinsam mit ihren Erzieher*innen einmal pro Woche die Kupa-Gruppe. Sie lernen in Ruhe die Räume kennen und nach und nach auch die Erzieher*innen der neuen Gruppe. Am Ende der Eingewöhnung bleiben die Kinder dann bereits einen Vormittag pro Woche in der neuen Gruppe, so dass sie beim Gruppenwechsel nach den Sommerferien in einer vertrauten Umgebung starten. Genauso gehen wir auch bei dem Wechsel der Kupa-Kinder zu den Ituks vor.

Für die Eltern bedeutet dies, dass keine neue Eingewöhnung seitens der Eltern stattfinden muss und Ihr Kind sich auch nach dem Gruppenwechsel gleich wohl und sicher aufgehoben fühlt.

Auch die gemeinsame Zeit aller Kinder während der Frühbetreuung bis 8:00 Uhr und am Nachmittag ab 15:00 Uhr schafft immer wieder gemeinsame Aktionen.

Besuchen Sie unsere Nalas, Kupas und Ituks und machen Sie sich ein Bild von tollen Forschungen, die wir in unserem Kita-Alltag gemeinsam mit den Kindern entwickeln und umsetzen.